Pinienkerne - die Früchte der sibirischen “Zeder” (Pinus sibirica) - sind ein Hauptnahrungsmittel vieler Urvölker Sibiriens. Die Pinienwälder in der Taiga entstanden durch selektive Rodung über Jahrhunderte. Nur sehr wenige haben die letzten Jahrzehnte überdauert. Ein Restbestand befindet sich beim Dorf mit dem ungewöhnlichen Namen “Bolschoje Tschernoje” (zu deutsch: Grosses Schwarzes”).
Die wirtschaftliche Nutzung der Pinien soll zum Erhalt der Wälder beitragen. Dafür ist Hilfe aus Deutschland willkommen. Ungelöst sind Fragen der Etablierung moderner Vermarktungswege, die Weiterentwicklung von Erntetechnologien, die Aufbereitung der Samen, Verpackung, usw.
Nach Auskunft eines Ururenkels des Dorfbegründers und der Dorfchronik waren die Teilnehmer der Sibirienexkursion im Winter 2004 (siehe www.siberian-expedition.de) nachweislich die ersten Besucher aus dem Ausland.

Big Black

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Neuerungen in 2004